Yorkshire-Terrier

Herkunft:
Großbritannien (Yorkshire)
Größe:
ca. 20 cm
Gewicht:
bis ca. 3,1 kg
Fell:
lang,seidig, wächst nach
Alter:
ca. 15 Jahre

Allgemeine Informationen

Der Yorkshire ist eine anerkannte britische Rasse, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts von der englischen Grafschaft Yorkshire gezüchtet wurde, daher stammt auch der Name des Hundes. Ursprünglich wurde die Rasse darauf trainiert, Ratten und Mäuse daran zu hindern in die Stadt einzudringen. Man nahm an, dass der damalige Dandie Dinmont Terrier mit einem Scottish Terrier gekreuzt wurde. Die früheren Terrier sahen ganz anders aus, sie waren wesentlich größer und kräftiger als heute. Die Tiere wurden nach und nach kleiner gezüchtet. Schließlich erreichte man, dass die Hunde sich zu einem Statussymbol entwickelten. Der Hund entwickelte sich zu einem Ausstellungs-und Modehund. Auch heutzutage halten sich viele Prominente die Hunde.

Aussehen

Es gibt kaum einen Hund, der über so viel Fell wie der Yorkshire-Terrier verfügt: Er trägt einen langen Mantel, der in der Mittel gescheitelt und vom Rücken bis zum Boden reicht. Am Kopf trägt der Terrier einen Mittelscheitel, das lange Haar fällt dabei in Strähnen herab. Die Augen sind dunkel und glänzend, der Rücken kurz und gerade. Der Kopf ist klein und flach, die Ohren sind sehr dicht und die Pfoten rund. Die Hunderasse hat einen mittellangen Fang, der stark behaart ist. Die Läufe sind gerade. Wenn sich der Hund bewegt, hat man den Eindruck, als würde er sich wie Rollen fort bewegen, da seine kleine Pfoten wegen der Haare meist unsichtbar sind. Die Welpen sind bei der Geburt schwarz gefärbt. Das Haar des Hundes ist blau, während der Kopf, die Brust und die Pfoten goldenfarben sind.

Charakter

Der Terrier gilt als selbstbewusst, lebhaft, intelligent und spielt öfters gerne mal den Chef. Er ist ein guter Wachhund und hat selbst vor fremden Hunden die größer sind und auch vor Menschen keine Furcht. Er ist sehr selbstbewusst, verspielt und seinem Herrchen sehr treu und ergeben. Die Hunderasse braucht eine konsequente Erziehung, da dieser kleine Rebell einfach in die Schranken verwiesen werden muss. Die Hunderasse ist in einer engen, stickigen Appartementwohnung gut aufgehoben und hält es auch ohne Probleme ohne Haus und Garten aus. Der Hund braucht natürlich auch viel Bewegung, um sich austoben zu können. Der Hund eignet sich nicht als Stubenhocker. Wer dem Hund ein paar Sträucher und Buddelmöglichkeiten bietet wird feststellen, dass er dies wertschätzt und Sie mit einem zufriedenen Lächeln belohnt.

Krankheiten

Ein früher Zahnverlust kann die Hunde ernsthaft schädigen. LCP ist eine häufige Krankheit bei Terriern, die auch als Legg-Kalben-Perthes bekannt ist. Die Krankheit wird dadurch verursacht, dass nicht ausreichend Blut in die Knochen fließt, die ja bekanntlich erst wachsen müssen. PSS ist ein weiteres gesundheitliches Problem. Bei dieser Krankheit wird die Leber nicht richtig gesäubert, dies kann wiederum weitere Krankheiten wie Magersucht oder die Bildung von Nierensteinen verursachen. Diese Symptome treten vor allem im Alter von 2 Jahren auf. Des Weiteren treten auch zeitweilig Verdauungsstörungen auf.

Pflege

Das Fell der Hunderasse ist sehr intensiv und bedarf ständiger Pflege, da das dünne Haar sonst leicht brüchtig wird und seinen glänzenden Charakter verliert. Der Vorteil an einem Yorkshire Terrier ist aber, dass jahreszeitlich bedingt kein besonders häufiger Haarwechsel stattfindet. Manche Stellen, wie die Ohren neigen dazu, stark zu verfilzen. Wenn man das Problem der Hunde kennt, dann kann man dem ganzen entgegen beugen. Die Tiere müssen nur gebadet werden, wenn sie besonders schmutzig sind oder wenn dies der Tierarzt verordnet hat. Die Hunde sollte nur bei schönem Wetter gebadet werden, andernfalls erkälten sich diese sehr schnell. Verwenden Sie nur Zubehör für die Hunde, die auch für sie geeignet sind. Kämme und Bürsten sind auch hervorragend geeignet, um Parasiten und Ungeziefer im Fell zu beseitigen. Sie sollten die Hunde soweit erziehen, dass sie öfters mal den Mund öffnen. So haben sie es beispielsweise später leichter, wenn ein Medikament verabreicht werden muss oder die Zähne geputzt werden. Die Zähne dürfen keine Rückstände haben und das Zahnfleisch sollte eine rosige Farbe haben. Überprüfen Sie die Krallen der Yorkshire Terrier- möglicherweise sind diese zu lang und sollten sofort geschnitten werden.

Ernährung

Bereits in der Welpenphase ist es wichtig, dass Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten. Dabei kommt es nicht auf die Menge, sondern auf die Zusammensetzung des Futters an. Welpen- und Fertigfutter, das im Handel erhältlich ist, kann bedenkenlos gefüttert werden. Sie sollten niemals rohes Fleisch füttern. Die Hunde brauchen besonders viel Futter, da sie von kleinerer Statur sind und sich ständig bewegen wollen. Die Mägen können nur wenig aufnehmen, deshalb sollten Sie immer mal kleinere Futtermengen dafür aber häufiger am Tag aufteilen. Milch sollte nicht zur Ernährung von Yorkshire-Terriern gehören, besser darauf verzichten. Da in der Milch häufig Lactose enthalten ist, kann es bei den Hunden zu Verdauungs-und Durchfallproblemen kommen. Knochen für gewöhnliche Hunde sind zwar gut für den Zahnabrieb, jedoch nicht für Yorkshire Terrier, da die Knochen splittern können. Lieber Knochen geben, die speziell für die Hunde hergestellt wurden. Für die Yorkshire Terrier bitte eigene Futternäpfe verwenden, falls Sie mehrere Hunde haben.