Greyhound

Greyhound
Herkunft:
Irland
Größe:
Rüden 71-76cm, Hündinnen 68-71cm
Gewicht:
28-32 kg
Fell:
glatthaarig, fein dicht, schwarz,weiß, rehbraun, blau, gestromt, falb
Alter:
12 - über 14

Allgemeine Informationen

Einige Forscher vertraten die Meinung, dass der Greyhound vom altägyptischen Windhund abstammt, der über Griechenland nach Großbrittanien gekommen ist. Andere wiederum sind der Ansicht, das er der Nachfahre des keltischen Hetzhundes "vertragus" war. Das Wort bedeutete sowas wie " Schnellfuß". Der Naturforscher Carl von Linné nannte den Hund Greekhound (Griechenhund), weil man dachte, dass die Hunde von den griechischen Lakoniern abstammten. Im Laufe der Zeit soll jedoch aus dieser Bezeichnung Grehound geworden sein, so wie die Normannen ihre Hunde nannten. Das Wort "Gre" heißt übersetzt "von Rang, vornehm". Nur Adelige und vornehme Leute durften sich also die Hunde halten. Auf keinen Fall deutete es darauf hin, daß das Wort etwas mit der Farbe zu tun haben sollte. Königin Elisabeth I. liebte Windhundrennen und gründete deshalb die "Swaffham Coursing Society". Ihre Hündin gewann 47 Rennen von 47 Rennen. Dieses Rennen wurde in England immer berühmter und die Greyhound entwickelten sich als eigene Hunderasse. Die Greyhounds wurden früher zur Jagd eingesetzt und nahmen an Veranstaltungen wie dem Waterloo Cup teil. Diese Veranstaltung war darauf ausgelegt, die Hunde auf Geschwindigkeit und Kondition zu testen. Seit dem Hunting Act wurde diese Jagdform allerdings verboten. Heutzutage laufen Greyhounds bei Hunderennen mit und erreichen Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h. Der Begriff hound heißt übersetzt Jagdhund.

Aussehen

Die Greyhound besitzen einen athletischen Körper, die Ohren sind klein und werden hängend getragen. Die Hunderasse besitzt einen sehr langen Hals. Das Fell ist wie oben beschrieben glatthaarig, fein und dicht. Die Farbenschläge sind in der Regel weiß, rehbraun, schwarz, blau, gestromt oder falb.

Charakter

Die Greyhounds sind hervorragende Familienhunde, müssen aber auch ihrem Jagdtrieb nachgehen und sprinten. Eine Anmeldung in einem Jagdverein wäre eine gute Möglichkeit, damit sie sich austoben können. Greyhounds sind sehr sensibel und haben einen starken Willen, der aber nur beim Jagen zum Vorschein kommt. Dabei ist der Jagdtrieb meistens so stark, dass sie ohne Leine Jagd auf Eichhörnchen und Katzen machen würden. Deshalb müssen Greyhounds bei Spaziergängen immer an der Leine geführt werden, sonst sind sie kaum zu bändigen. Die Hunde sind optimal, um für Kinder eingesetzt zu werden. Diese sollten jedoch zur Ordnung gerufen werden, denn welcher Hund mag es schon gerne, am Schwanz gezogen zu werden. Dann ziehen die Hunde sich beleidigt zurück und wollen nicht mehr gestört werden. Der Hund passt sich jeder Räumlichkeit an, ist jedoch in der Stadtwohnung aufgrund seiner Größe nicht gut aufgehoben, besser wäre ein großes Haus. Auf dem Land fühlen sich die Hunde wohler als in der Stadt. Greyhounds sind eher ruhige, gelassene und selbstsichere Hunde. Sie müssen sich nicht immer vordrängeln und jeden herumkommandieren. Sie schließen lieber Kompromisse. Die Hunde sind ebenso bekannt für ihre liebevolle, verspielte und verschmuste Art.

Krankheiten

Die Greyhounds sind sehr anfällig für Rückenverkrümmung und Muskelschwäche. Das geht bei erkrankten Tieren sogar soweit, dass die Hunde nicht mehr wie 300 m weit laufen können und bei der kleinsten Hürde zusammenbrechen. Die Hunde sind dann auch nicht mehr in der Lage die Kniegelenke durchzustrecken. Irgendwann brechen dann die Knie vollends zusammen und die Hunde sind nicht mehr fähig, noch einen Schritt zu tun. Weitere häufige Krankheiten sind epileptische Anfälle, kahle Stellen, Knochenkrebs, Schilddrüsenerkrankungen und Zahnstein.

Pflege

Man sollte, damit das Fell schön glänzt, den Hund regelmäßig bürsten und die Haut massieren. Zecken und andere Parasiten nisten sich gerne in seinem Fell ein, doch mit ein wenig Puder und Shampoos lassen sich diese lästigen Gäste schnell vertreiben.

Ernährung

Das Herz des Hundes ist im Vergleich zum Deutschen Schäferhund besser entwickelt, da der Körperbau des Hundes sehr athletisch ist. Deswegen sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, d.h. viel Kohlenhydrate, Fett ist eher schädlich für die Entwicklung der Hunde, sowie Rohfleisch. Wir empfehlen Ihnen hochwertiges Futter zu verwenden, das in jedem Fachhandel zu bekommen ist. Lesen Sie immer auf der Verpackung, ob viel Wasser (über 80 %) in dem Futter enthalten ist, weil dies Durchfall auslöst.